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Soom das SACHTLER STATIVSYSTEM im Einsatz

Videofilmer Ajay Johnson folgte für die Dokumentation „Sea to Shining Sea“ Kimberly Anyadike 4000 Kilometer quer durch die USA.
Die 15-jährige hat sich damit ihren Traum verwirklicht, einmal mit einer Maschine des Typs „Red Tail“ von Compton, Kalifornien, nach Newport, Virginia, zu fliegen. Ajay Johnson arbeitete mit dem Stativsystem SOOM und dem Fluidkopf FSB 6 von Sachtler, einer Marke der Vitec Group. Mit ihrem Flug ehrte sie die ersten schwarzen US-Militärpiloten im Zweiten Weltkrieg, die „Tuskegee Airmen“. Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit Tomorrow’s Aeronautical Museum, einer Flugschule in Crompton, statt. Für den anspruchsvollen Dreh verwendete Kameramann Ajay Johnson den Sachtler Fluidkopf FSB 6 und das Sachtler Stativsystem SOOM. Gedreht wurden sechshundert Video-Einstellungen in fünf Städten, plus Interviews, Drehs in Museen sowie etliche Aufnahmen, die das einmotorige Flugzeug in den verschiedensten Flugphasen zeigen. „Der Sachtler Fluidkopf FSB 6 und das Stativsystem SOOM halfen mir dabei, einige der spektakulärsten Szenen einzufangen, die ich je gedreht habe“, so Johnson. Filmen mit System: das multifunktionale SOOM Die Vielseitigkeit und das geringe Gewicht des multifunktionalen SOOM waren von enormem Vorteil. „Das Geniale am Stativsystem SOOM ist, dass ich es als normales Stativ nutzen oder schnell auf Monopod-, Babystativ- oder HiPod- Konfiguration umstellen kann. Außerdem belastet es mein Gepäck kaum und kann locker – selbst mit ausgezogenem Stativ – mit zwei Fingern getragen werden“, schwärmt Johnson. Trotz des geringen Gewichts ist das SOOM äußerst robust. „Die harten Bedingungen während der Dreharbeiten im Grand Canyon konnten dem Stativ nichts anhaben“, so Johnson. Die Dokumentation von Kimberlys Flug war eine echte Herausforderung. Um dem Flugzeug auf seiner Route folgen zu können, war Ajay Johnson immer auf Achse. Die Aufnahmen des landenden Fliegers waren oft schwierig. Damit der Landeanflug gefilmt werden konnte, harrte Johnson zunächst am Boden ruhig mit seiner Kamera aus – den Blick immer auf den Horizont gerichtet. Sobald der Flieger in der Ferne auftauchte, begann er zu filmen. War die Anflugszene im Kasten, musste er schnell zum Landepunkt eilen. „Ich startete meistens mit dem SOOM „Tube“, der „Monopod“-Konfiguration, und zwar ausgezogen bis auf Augenhöhe. Sobald das Flugzeug gelandet war, bin ich mit dem SOOM zum Landeplatz gerannt, um die Willkommens- und Begrüßungsszene zu drehen“, erklärt Johnson. Die Interviews mit Kimberly und den zwei Tuskegee Airmen Chauncey E. Spencer II und Colonel Roosevelt Lewis Jr. wurden im Tuskegee Air Museum und dem Virginia Air and Space Museum mit der Sony EX3 gedreht, die mit Zeiss DigiPrime Objektiven ausgestattet war. „Für die Interviews nutzten wir die „TriPod“-Konfiguration des SOOM. Der verstellbare Höhenbereich von 68 bis 140 cm war ideal für alle unsere Interviews“, so Johnson. SOOM HiPod System: Immer einen Kopf größer Wenn Kimberly nach einer Landung von allen Seiten von Zuschauern und Pressevertretern umringt war, hat Ajay Johnson das SOOM als HiPod-System konfiguriert. So konnte er das Stativ hoch über die Köpfe der Menschen ausfahren. Das Videosignal wurde auf einen kleinen Monitor gelegt, so dass die Aufnahmeszenen bequem zu beobachten waren, auch dann noch, als das HiPod auf zweieinhalb Meter ausgefahren war. Als „Tube“ ließ sich das SOOM leicht durch die Menschenmenge führen. „Da ich den Zoom per Fernbedienung gesteuert habe, musste ich die EX3 Kamera nicht einmal anfassen“, erzählt Johnson begeistert. Einige Interviews wurden im Sitzen geführt. Wenn es keinen Platz für ein Stativ gab, konnte das SOOM schnell von der TriPod-Konfiguration in ein Babystativ mit einer Höhe von 49 cm umgebaut werden. So ließ sich das SOOM für das Interview einfach auf einen Tisch stellen. „Als ich das SOOM noch nicht hatte, musste ich die Kamera für solche Einstellungen auf den Schoß nehmen“, so Johnson. Ajay Johnson möchte besonders bei Reisen und Outdoor-Drehs nicht mehr auf das SOOM verzichten. „Dieses flexible Stativ ist perfekt, um schnell und einfach den richtigen Blickwinkel zu bekommen – egal ob im Menschengewühl auf dem roten Teppich oder beim Herumführen der Kamera um verschiedene Hindernisse. Für meine Projekte ist es das ideale Arbeitsgerät“, so Johnson. Wenn der Schnitt fertig ist, erscheint Sea to Shining Sea in zwei Versionen: Einmal als Making-of mit dem Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten, zum Anderen als Dokumentation über Kimberly Anyadikes Hommage an die Tuskegee Airman und ihren Traum, einmal in deren Fußstapfen zu treten.

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