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MKH 800 TWIN wird digital

Die Vorteile des Doppelkapsel-Mikrofons MKH 800 TWIN von Sennheiser lassen sich jetzt auch für digitale Aufnahmen nutzen.

Ein spezielles Adapterkabel verbindet dazu das TWIN mit dem Digitalmodul der Serie MKH 8000.

Das MKH 800 TWIN nutzt ein ebenso einfaches wie einzigartiges Signalprinzip: die Tonsignale seiner beiden Nieren-Kapseln werden separat an das Mischpult oder den portablen Mischer geführt. Dadurch kann die Richtcharakteristik des Mikrofons stufenlos am Pult verändert werden – besonders praktisch bei abgehängten Mikrofonen und wenn der Toningenieur aufgrund der Raumsituation mit der Charakteristik experimentieren möchte. Außerdem ist es mit dem MKH 800 TWIN möglich, beide Mikrofonsignale getrennt aufzunehmen und die ideale Charakteristik für eine Aufnahme in Ruhe bei der Post-Production festzulegen.

„Gerade bei großen Aufnahmen nimmt das den Druck vom Toningenieur und gibt die kreative Freiheit, leicht variierte Richtcharakteristiken auszuprobieren“, erklärt Kai Lange, Produktmanager für drahtgebundene professionelle Mikrofone bei Sennheiser. „Durch die Änderung der Fader-Stellung und ggf. der Signalphase kann jede beliebige Charakteristik mit allen Zwischenschritten erzeugt werden.“

Das MKH 800 TWIN besitzt bei großer Neutralität und Transparenz einen natürlichen, warmen Klang. Durch das extrem geringe Eigenrauschen sind selbst feinste Klangstrukturen und die Tiefe des Raums gut durchhörbar. Der Übertragungsbereich reicht bis 50.000 Hz, um das Auflösungsvermögen für komplexe akustische Details zu erhöhen. Das kompakte MKH 800 TWIN lässt sich unauffällig plazieren – wichtig für Filmton- und Live-Aufnahmen. Speziell für diese Anwendungen gibt es neben einer nickelfarbenen Variante ein mit dunkelgrauem Nextel beschichtetes Modell, das störende Lichtreflexionen vom Mikrofon unterbindet.

„Durch das Digitalmodul hat man die freie Wahl, ob man mit dem MKH 800 TWIN analog oder digital aufnehmen möchte. So können Toningenieure und Studios je nach technischer Umgebung entscheiden – und schon heute Zukunftssicherheit haben“, erläutert Kai Lange von Sennheiser.

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